Monthly Archive for September, 2009

Homophobes Konzert abgesagt!

Rheingold sagt Elephant Man-Konzert ab!

Dazu der Antifa-KOK:

Nach massiven Protesten hat das Mangemant des Rheingoldsaal einen Kurswechsel vollzogen. Marie-Christine Omnitz erklärte: “Die Veranstaltung am Freitag, 25.09.2009, mit dem Live-Act “Elephant Man” wird nicht im Rheingoldsaal, Düsseldorf, stattfinden. […] In Abstimmung mit der Polizei NRW, der Deutschen Bahn AG, Schwulen- und Lesbenverbänden sowie politischen Organisationen wurde beschlossen aufgrund des massiven Nachdrucks das Konzert mit dem Künstler “Elephant Man” abzusagen.”

Die Demonstration um 21 Uhr vor dem Rheingold entfällt, wer mag, kann sich ab 19 Uhr bei netter Musik auf ein Kaltgetränk im Linken Zentrum, Corneliusstr 108, einfinden.

Einen herzlichen Dank an alle außerparlamentarischen und parlamentarischen AktivistInnen, die sich in den letzten Tagen eingesetzt haben, um den Protest und Widerstand zu organisieren. Lasst uns wachsam bleiben!

Antifa-KOK

Keine Bühne für den Aufruf zum Mord!

Nein zu Sexismus und Homophobie – das Konzert von Elephant Man verhindern!

Am 25.September soll im Rheingold Club in Düsseldorf ein Konzert mit dem Sänger Elephant Man stattfinden. Elephant Man ruft in seinen Texten zum Mord an Homosexuellen auf. Der Rheingold Club wirbt beispielsweise damit, dass Elephant Man das Lied “Log On” spielen wird, in dem es heißt:

“Genieße unseren Tanz und verbrenne einen Schwulen.
Tritt auf ihm rum wie auf alten Kleidern.
Genieße unseren Tanz und zertrete einen Schwulen.”

Das Bündnis Keine Bühne für den Aufruf zum Mord! ruft zu Protesten vor dem Veranstaltungsort auf.

Kommt zur Kundgebung am Freitag, den 25. September, um 21 Uhr vor den Rheingold Club, neben dem Düsseldorfer HBF, Konrad-Adenauer-Platz

Beitrag im Hochschulradio zu Protesten gegen Rheinmetall

Wie berichtet, haben wir am 3. Juni auf der Campus Messe 2009 erfolgreich gegen einen Stand von Rheinmetall protestiert. Das Hochschulradio war live vor Ort.

Antimilitaristischer Protest in Düsseldorf

Bundeswehr wegtreten! Am 28. August versammelten sich 20 Mitglieder des “Aktionsbündnis gegen Miltiarismus und Krieg” auf der Berufsmesse “Chancen im Rheinland” in der Philipshalle gegen die Präsenz der Bundeswehr protestiert. Friedlich versammelten sich die  AntimilitaristInnen vor dem Messestand der Bundeswehr um ihr Anliegen mit Transparenten und Flugblättern den MessebersucherInnen kund zu tun. Nach kurzer Zeit kam ein Mitarbeiter der Messe und ging sogleich gewaltsam gegen die AntimilitaristInnen vor, zerriss ein Transparent und wurde handgreiflich.

Auch wenn die Aktion ein turbulentes Ende nahm, gelang es den AktivistInnen viele SchülerInnen zu erreichen. Das verteilte Flugblatt und die Pressemitteilung des Bündnisses findet ihr beim Aktionsbündnis gegen Militarismus und Krieg.

Und wieder nur UnGebührliches an der Heine-Uni

Erst gerügt, dann doch abgesegnet – 5 Mio. Euro Studiengebühren hat das Rektorat der Heinrich-Heine-Universität eingetrieben, aber nicht ausgegeben. Daraufhin wurde die Uni offiziell vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie gerügt und aufgefordert bis zum gesetzlichen Stichtag, dem 14. August, ein Konzept für die Verwendung der Mittel vorzulegen. Ein Konzept gibt es, das Ministerium ist zufrieden, also alles klar? Aus Sicht der Studierenden kann davon keine Rede sein.

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Neue AStA-Koalition gewählt

„Heil Hitler“ und „unbürokratische Autorität“

Am 13.07. traf sich das Studierendenparlament zur ersten konstituierenden Sitzung nach den SP- Wahlen. Während die mit fünf der siebzehn SP-Sitze stärkste Hochschulgruppe “Fachschaftenliste” (FSL) zusammen mit den beiden linken Listen “Kritik und Aktion” und “Piraten” (jeweils ein Sitz) die Opposition bildet, besteht die AStA-tragende Koalition aus der “Juso-HSG”, der “Liberalen Hochschulgruppe” (LHG, jeweils drei Sitze), sowie “Multikulti” (zwei Sitze). Toleriert wird die Koalition von der “Partei HSG” und dem “Ring christlich-demokratischer Studenten” (RCDS, jeweils ein Sitz), deren Parlamentarier im Gegenzug für ihre Stimme ins SP-Präsidium gewählt wurden. Von Anfang an machte die Koalition deutlich, dass sie noch nicht einmal auf die grundlegendsten demokratischen Spielregeln des SP Rücksicht nehmen wollte, und setzte noch vor der Befragung des AStA-Vorstands eine Redezeitbeschränkung von einer Minute für alle Punkte der Tagesordnung durch, der kurz darauf für ihre eigenen WahlkandidatInnen wieder aufgehoben wurde.

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