„Heil Hitler“ und „unbürokratische Autorität“
Am 13.07. traf sich das Studierendenparlament zur ersten konstituierenden Sitzung nach den SP- Wahlen. Während die mit fünf der siebzehn SP-Sitze stärkste Hochschulgruppe “Fachschaftenliste” (FSL) zusammen mit den beiden linken Listen “Kritik und Aktion” und “Piraten” (jeweils ein Sitz) die Opposition bildet, besteht die AStA-tragende Koalition aus der “Juso-HSG”, der “Liberalen Hochschulgruppe” (LHG, jeweils drei Sitze), sowie “Multikulti” (zwei Sitze). Toleriert wird die Koalition von der “Partei HSG” und dem “Ring christlich-demokratischer Studenten” (RCDS, jeweils ein Sitz), deren Parlamentarier im Gegenzug für ihre Stimme ins SP-Präsidium gewählt wurden. Von Anfang an machte die Koalition deutlich, dass sie noch nicht einmal auf die grundlegendsten demokratischen Spielregeln des SP Rücksicht nehmen wollte, und setzte noch vor der Befragung des AStA-Vorstands eine Redezeitbeschränkung von einer Minute für alle Punkte der Tagesordnung durch, der kurz darauf für ihre eigenen WahlkandidatInnen wieder aufgehoben wurde.
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