HS 3D besetzt!

Nach einer Vollversammlung mit 400 Studierenden wurde heute der Hörsaal 3D besetzt. Nachdem die Besetzung der Hulda-Pankok-Gesamtschule unter Druck der Polizei und der Schulleitung aufgelöst werden musste stießen auch SchülerInnen und Schüler dazu.
Seit 15 Uhr sind Arbeitsgruppen aktiv und es findet auch gerade schon ein erstes Inputreferat über
die Kompetenzen der verschiedenen Entscheidungsträger an der Uni (Hochschulrat, Senat, Gremien, AStA, StuPa etc…) statt.
Um 18 Uhr ist erstmal Essenspause (VoKü von Foodnotbombs) und um 20 Uhr dann wieder ein (hoffentlich ganz großes) Plenum.
Es bleiben auf jeden Fall über Nacht Leute im Hörsaal und pennen da, nachdem die Hochschulleitung erstmal angekündigt hat nicht zu räumen.
Wir brauchen auf jeden Fall noch Unterstützung und Beteiligung.
Kommt alle!

Hier gibts die wichtigsten Links:

Blog der BesertzerInnen von 3D

Twitter (ddorfbrennt und blockddorf)

Livestream aus dem Hörsaal

2500 Menschen auf Bildungsstreikdemo!

Heute, am 17. November, demonstrierten 2500 Menschen in Düsseldorf im Rahmen des Bildungsstreiks für eine andere, bessere Bildungspolitik. Neben SchülerInnen und Studierenden von FH und Uni waren auch GewerkschaftlerInnen, Auszubildende und AntifaschistInnen anwesend. Für knapp 30 Minuten wurde die Heinrich-Heine-Allee besetzt, an der es im Juni zu einer mehrstündigen Blockade mit anschließendem Polizeikessel und Ingewahrsamnahmen kam. Diesmal hielt sich die Polizei jedoch weitestgehend zurück.

Weiter geht es morgen mit einer Vollversammlung zum Bildungsstreik und den europaweiten Besetzungen ab 13 Uhr im Hörsaal 3D.

Hier dokumentieren wir euch noch kurz den Redebeitrag, den unsere Gruppe auf der heutigen Demo gehalten hat.

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Bildungsstreik geht weiter!

Der Bildungsstreik im Juni dieses Jahres schlug recht große Wellen. So gut wie alle Zeitungen berichteten über die bundesweit 270.000 Menschen, die auf die Straße für eine andere Bildung demonstrierten. Symbolische Banküberfälle, Straßenblockaden und Besetzungen erweiterten das Feld der Aktionsformen zusätzlich.

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Flugblatt zum Besuch von Jürgen Rüttgers

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

am Mittwoch, den 4. November, wird Jürgen Rüttgers um 18 Uhr in Hörsaal 3D einen Vortrag halten. Wir halten es für eine falsche Entscheidung, diesem Mann eine Bühne zu bieten. Es mag dem einen oder der anderen unangemessen erscheinen, derart staatstragenden Besuch nicht freundlicher willkommen zu heißen. Aber eben wegen der Stellung Rüttgers, gerade weil er so viel ungerechtfertigten Respekt genießt, ist scharfe Kritik umso bitterer nötig. Grund für solche gibt es schließlich genug. Den meisten von uns am augenfälligsten ist wohl die katastrophale Bildungspolitik der letzten Jahre, für die sich Rüttgers nicht unwesentlich mitverantwortlich zeichnet.

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Der Muff von 60 Jahren

Es gibt eine Menge zu kritisieren am universitären Betrieb, aber nicht, dass er sich in akademischer Weltfremdheit, völlig abseits des alltäglichen Geschehens in der Bundesrepublik, abspielen würde. Vielmehr ist er ein penibles Spiegelbild desselben. Alles, was dieses auszeichnet – Ausbeutung, Korruption, Obrigkeitshörigkeit, Militarismus etc. -, findet sich so auch angemessen im Mikrokosmos der Heinrich-Heine-Universität vertreten.

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Homophobes Konzert abgesagt!

Rheingold sagt Elephant Man-Konzert ab!

Dazu der Antifa-KOK:

Nach massiven Protesten hat das Mangemant des Rheingoldsaal einen Kurswechsel vollzogen. Marie-Christine Omnitz erklärte: “Die Veranstaltung am Freitag, 25.09.2009, mit dem Live-Act “Elephant Man” wird nicht im Rheingoldsaal, Düsseldorf, stattfinden. […] In Abstimmung mit der Polizei NRW, der Deutschen Bahn AG, Schwulen- und Lesbenverbänden sowie politischen Organisationen wurde beschlossen aufgrund des massiven Nachdrucks das Konzert mit dem Künstler “Elephant Man” abzusagen.”

Die Demonstration um 21 Uhr vor dem Rheingold entfällt, wer mag, kann sich ab 19 Uhr bei netter Musik auf ein Kaltgetränk im Linken Zentrum, Corneliusstr 108, einfinden.

Einen herzlichen Dank an alle außerparlamentarischen und parlamentarischen AktivistInnen, die sich in den letzten Tagen eingesetzt haben, um den Protest und Widerstand zu organisieren. Lasst uns wachsam bleiben!

Antifa-KOK

Keine Bühne für den Aufruf zum Mord!

Nein zu Sexismus und Homophobie – das Konzert von Elephant Man verhindern!

Am 25.September soll im Rheingold Club in Düsseldorf ein Konzert mit dem Sänger Elephant Man stattfinden. Elephant Man ruft in seinen Texten zum Mord an Homosexuellen auf. Der Rheingold Club wirbt beispielsweise damit, dass Elephant Man das Lied “Log On” spielen wird, in dem es heißt:

“Genieße unseren Tanz und verbrenne einen Schwulen.
Tritt auf ihm rum wie auf alten Kleidern.
Genieße unseren Tanz und zertrete einen Schwulen.”

Das Bündnis Keine Bühne für den Aufruf zum Mord! ruft zu Protesten vor dem Veranstaltungsort auf.

Kommt zur Kundgebung am Freitag, den 25. September, um 21 Uhr vor den Rheingold Club, neben dem Düsseldorfer HBF, Konrad-Adenauer-Platz

Beitrag im Hochschulradio zu Protesten gegen Rheinmetall

Wie berichtet, haben wir am 3. Juni auf der Campus Messe 2009 erfolgreich gegen einen Stand von Rheinmetall protestiert. Das Hochschulradio war live vor Ort.

Antimilitaristischer Protest in Düsseldorf

Bundeswehr wegtreten! Am 28. August versammelten sich 20 Mitglieder des “Aktionsbündnis gegen Miltiarismus und Krieg” auf der Berufsmesse “Chancen im Rheinland” in der Philipshalle gegen die Präsenz der Bundeswehr protestiert. Friedlich versammelten sich die  AntimilitaristInnen vor dem Messestand der Bundeswehr um ihr Anliegen mit Transparenten und Flugblättern den MessebersucherInnen kund zu tun. Nach kurzer Zeit kam ein Mitarbeiter der Messe und ging sogleich gewaltsam gegen die AntimilitaristInnen vor, zerriss ein Transparent und wurde handgreiflich.

Auch wenn die Aktion ein turbulentes Ende nahm, gelang es den AktivistInnen viele SchülerInnen zu erreichen. Das verteilte Flugblatt und die Pressemitteilung des Bündnisses findet ihr beim Aktionsbündnis gegen Militarismus und Krieg.

Und wieder nur UnGebührliches an der Heine-Uni

Erst gerügt, dann doch abgesegnet – 5 Mio. Euro Studiengebühren hat das Rektorat der Heinrich-Heine-Universität eingetrieben, aber nicht ausgegeben. Daraufhin wurde die Uni offiziell vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie gerügt und aufgefordert bis zum gesetzlichen Stichtag, dem 14. August, ein Konzept für die Verwendung der Mittel vorzulegen. Ein Konzept gibt es, das Ministerium ist zufrieden, also alles klar? Aus Sicht der Studierenden kann davon keine Rede sein.

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